Das Problem ist selten fehlender Content – es ist der Blick dafür. Dein Betriebsalltag steckt voller Post-Momente; diese Liste macht sie sichtbar. Speichern, durchgehen, loslegen.
Verkaufen: Produkte & Angebote
- Der Bestseller: Dein meistverkauftes Produkt und warum die Kunden es lieben.
- Der Neuzugang: Frisch eingetroffen, neu auf der Karte, neu im Sortiment.
- Das Wochenangebot: Klar, knapp, mit Zeitraum – Verknappung wirkt.
- Der Geheimtipp: Das unterschätzte Produkt, das mehr Aufmerksamkeit verdient.
- Saisonstart: Das erste Mal in diesem Jahr – Spargel, Glühwein, Terrassenwetter.
- Der Gutschein-Reminder: Vor Feiertagen unverzichtbar – Geschenkidee inklusive.
- Vorher / Nachher: Deine Leistung als sichtbare Verwandlung – das stärkste Verkaufsargument im Handwerk, als Carousel ideal.
- Die Referenz: Das fertige Projekt mit zwei Sätzen zur Aufgabe.
Zeigen: Menschen & Einblicke
- Die Team-Vorstellung: Ein Gesicht, zwei Fakten – der Sympathie-Klassiker.
- Der Morgen-Moment: Dein Betrieb, bevor der erste Kunde kommt.
- Hände bei der Arbeit: Nahaufnahme des Handwerks – kneten, schrauben, schneiden.
- Der Jubilar: X Jahre im Team, X Jahre Betrieb – Beständigkeit schafft Vertrauen.
- Der Neuzugang im Team: Lehrling, neue Kollegin – Willkommens-Post.
- Das Werkzeug-Porträt: Die älteste Maschine, das Lieblingsmesser – und seine Geschichte.
- Der Feierabend-Moment: Ehrlich und nahbar – der letzte Blick durchs Geschäft.
- Das Warum: Warum du morgens aufstehst und das hier machst – der persönlichste Post.
Helfen: Tipps & Antworten
- Der Profi-Tipp: Dein Fachwissen in einem Satz – Brot lagern, Heizkosten sparen, Haarpflege.
- Die häufigste Kundenfrage: … und deine Antwort darauf. Spar-Trick: direkt eine ganze Carousel-Serie daraus machen.
- Der Fehler, den alle machen: „Die 3 häufigsten Fehler beim …“ – der Speicher-Magnet.
- Die Anleitung: Schritt für Schritt in 3–5 Bildern oder einem Reel.
- Der Saison-Ratgeber: Was jetzt zu tun ist – Garten, Auto, Haut, Heizung.
- Der Blick hinter den Preis: Was in deiner Leistung wirklich steckt – Transparenz überzeugt.
- Die Empfehlung: Ein Tipp, der nichts mit Verkauf zu tun hat – der Lieblings-Wanderweg, das Buch, der Ausflug.
Mitmachen: Fragen & Antworten
- Die Entweder-oder-Frage: „Team Marille oder Team Zwetschke?“ – niederschwelliger geht Interaktion nicht.
- Die Entscheidungshilfe: „Welche Variante sollen wir ins Sortiment nehmen – 1 oder 2?“
- Das Kundenlob: Screenshot einer schönen Bewertung + Danke. Einverständnis einholen!
- Der Blick zurück: „Vor 10 Jahren sah es hier so aus …“ – Nostalgie funktioniert immer.
- Das lokale Ereignis: Dein Bezug zum Fest, Markt oder Match im Ort – Lokalpatriotismus verbindet.
- Der Dank an die Region: An Kunden, Nachbarn, Lieferanten – ehrlich gemeint.
- Das Fehlschlag-Geständnis: Der misslungene Kuchen, das Chaos vor der Ordnung – Ehrlichkeit schlägt Perfektion und bringt oft die meisten Kommentare.
30 Content-Ideen für Social Media
So wird aus der Liste eine Routine
Drei Schritte, damit diese Liste nicht nur gespeichert, sondern genutzt wird:
- Mische die vier Kategorien: Die Balance aus Verkaufen, Zeigen, Helfen, Mitmachen hält deinen Kanal lebendig und ist die Grundlage deines Content-Plans.
- Mach 2–3 Ideen zu festen Formaten: Die Team-Vorstellung jeden Monat, der Profi-Tipp jeden Donnerstag.
- Halte die Liste griffbereit: Für die Tage, an denen dir partout nichts einfällt: Nummer aussuchen, Foto machen, fertig.
Häufige Fragen (FAQ)
Was soll ich als kleines Unternehmen posten?
Eine Mischung aus vier Kategorien: Produkte und Angebote (Verkaufen), Team und Einblicke (Zeigen), Tipps und Antworten (Helfen) sowie Fragen an die Community (Mitmachen). Der Wechsel zwischen diesen vier hält den Kanal lebendig.
Welche Posts bekommen die meiste Interaktion?
Erfahrungsgemäß: Menschen-Posts (Team, Gesichter), Vorher/Nachher-Verwandlungen, einfache Entweder-oder-Fragen und ehrliche Behind-the-Scenes-Momente. Reine Produktposts brauchen die anderen Kategorien als Umfeld.
Wie finde ich laufend neue Content-Ideen?
Der beste Ideen-Lieferant sind Kundenfragen: Jede Frage, die dir im Geschäft gestellt wird, ist ein Post. Dazu Saisonales, Betriebs-Neuigkeiten und wiederkehrende Formate – zusammen mehr Stoff, als ein Kanal je braucht.
Darf ich auch Persönliches posten?
Dosiert ja – gerade das Persönliche (das Warum, der Feierabend-Moment, das ehrliche Geständnis) unterscheidet dich von austauschbaren Mitbewerbern. Faustregel: persönlich ja, privat nein.
Idee gefunden?
Dann fehlen nur noch Foto und zwei Sätze – den fertigen Post macht Rebel Assist, direkt in WhatsApp.
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